ZYKLON «DITWAH» VERURSACHT VERHEERENDE SCHÄDEN AUF SRI LANKA: MEHRERE HUNDERT TOTE UND VERMISSTE GEMELDET

Der verheerende Zyklon «Ditwah» hat Sri Lanka ins Chaos gestürzt und eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Heftige Regenfälle, ausgelöst durch den Wirbelsturm, führten zu massiven Überschwemmungen und tödlichen Erdrutschen, die weite Teile des Inselstaates heimsuchten.

Nach jüngsten Angaben des nationalen Katastrophenschutzzentrums vom Sonntag ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 639 gestiegen. Über 220 Menschen werden weiterhin vermisst gemeldet. Die Chance auf Rettung wird als gering eingeschätzt, da einige Regionen immer noch nicht erreichbar sind. Die Behörden haben den Katastrophenfall ausgerufen.
 

Zentrale Regionen am stärksten betroffen

Besonders schwer getroffen wurden die zentral gelegenen Bergregionen in den Distrikten Kandy und Badulla, wo die meisten Todesopfer zu beklagen sind. Mehr als eine Million Menschen mussten landesweit ihre Häuser verlassen und wurden in staatlichen Notunterkünften untergebracht.

Die Infrastruktur des Landes erlitt massive Schäden. Mehr als 5.000 Häuser wurden vollständig oder teilweise zerstört. Zahlreiche Zugstrecken, Straßen, Brücken sowie Strom- und Telekommunikationsleitungen sind unterbrochen
 

Rettungsaktionen laufen auf Hochtouren

Obwohl «Ditwah» am Samstag in Richtung Südindien abzog und die Regenfälle nachlassen, bleiben viele tiefer gelegene Gebiete, auch in der Nähe der Hauptstadt Colombo, überflutet. Die Gefahr neuer Erdrutsche im zentralen Hochland besteht weiterhin, ebenso wie die Sorge um ein gebrochenes Wasserreservoir im Nordosten des Landes. Such- und Rettungsteams, unterstützt durch internationale Einsatzkräfte aus Indien, evakuieren Betroffene per Flugzeug, verteilen dringend benötigte Hilfsgüter und suchen nach Verschütteten.

 

Kinderheim mit Sturmschäden

Die etwas höhere Lage des Heimes hat uns vor Überflutung geschützt. Wie das erste Bild zeigt sind die Zufahrtswege zum Heim unter Wasser, das gerade bis zu den Mauern um das Heim reicht. Die hohen Windgeschwindigkeiten haben einen Baum entwurzelt und viele Äste abgerissen, die aus großer Höhe auf das Gebäude gefallen sind. Wir können noch nicht abschätzen wie stark die Dachkonstruktion dadurch in Mitleidenschaft gezogen wurde. Im Augenblick geht es darum, die Wasser- und Essensversorgung zu sichern, da viele Märkte überflutet sind. Für die Kinder in unserem Kindergarten sind die Verhältnisse sehr schwierig. Alle Familien wurden in der Kirche untergebracht, da die Häuser zu hoch überflutet waren und zum Teil das Dach abgedeckt wurde.


 Soforthilfe der Kinderhilfe angelaufen!

 

Wir versorgen Familien in unserer Nähe, die in Kirchen untergekommen sind, mit warmem Essen. Außerdem wurden Gelder bereitgestellt für Nahrungsmittel, Kochgeräte, Matratzen, Medikamente, Hygieneartikel. Vordringlich ist die Wiederbewohnbarmachung der Häuser. Sehr oft wurde Dach oder Mauerwerk beschädigt. Hier müssen zum Teil dringend  Stabilisierungsmaßnahmen eingeleitet werden. Diese werden wir mitfinanzieren.
 

Bitte helfen Sie uns den Betroffen Hilfe zu leisten

 

 Hier sind unsere Spendenkonten ->

Versehen SIe bitte Ihre Spende mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zukommen lassen können.

 Hier sind Bilder der Zerstörungen->

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.